flyingwilli

Abheben mit Willi


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Sommerloch

Mit dem Sommerloch ist das ja immer so eine Sache. In einem Land werden lustige Lieder über Gauchos gesungen, um sich die Zeit bis zum Ende des Sommerlochs zu vertreiben. In einem anderen Land füllt sich das Sommerloch ständig mit Wolken und lässt es regnen, damit schnell Gras über die Sache wächst. Und in Österreich? Nun, dort ticken die Uhren etwas anders. Dort dauern Sommerlöcher viiiiiiieeeeel länger. Bei unserem laufmethodischen Freund, dem rennenden Willi, jährt sich das Sommerloch schon beinahe. Mal abgesehen von einigen werbetechnischen Überfliegern in eigener Sache, dreht sich gar nichts mehr ums Thema. Noch scheinen all die Laufschuhe der vergangenen Jahre nicht abgetragen. Er zehrt noch von seinen Vorräten. Kann er gut machen, es waren ja sowieso alle gut. Nach seinen zahlreichen Artikeln pro Tage, vergehen nun zahlreiche Tage pro Artikel. Das nennt sich Effizienz. Die Schreibing-Willi-Methode. Buch folgt…

Warum wurde es so ruhig um den sonst so lauten Erfinder aller Methoden? Böse Zungen behaupten ja: Wer selber für sein Einkommen zuständig ist, hat keine Zeit mehr täglich sechs neue Artikel zu veröffentlichen. Die Frage steht nämlich immer noch im Raum: Wann hat er früher seine Artikel geschrieben äh kopiert? Der Spielraum in einem Franchiseunternehmen dürfte deutlich enger sein als früher.
Auch die Podcasts “Erfolgreicher als die deutsche Nationalmannschaft” sind mittlerweile vom Erfolg weggespült worden. Die Deutschen wurden Weltmeister – stammelnde Podcasts gibt es keine mehr.

Selbst Bestzeiten sind irgendwann gelaufen und können nicht mehr weiter gedrückt werden – es sei denn man drückt sich vor weiteren Rennen. Im Ankündigen von Wettläufen war der rennende Willi um ein Vielfaches besser, als beim tatsächlichen Antritt der selbigen.

BauchwerbungBleibt nur noch: Das Geld. Da liegt noch Werbung auf der Seite rum: Werbung für sein eigenes Buch, für hasigen Saft, für ein superkompensierendes Pulsgerät, für gefühlte 1263 Laufschuhe – alles perfekt verlinkt für schnelle Einnahmen.
So muss nur noch die neueste und einzige Neuheit der Seite mit den alten Artikeln erwähnt werden. Es ist: WERBUNG! Ein flacher Bauch soll es diesmal sein, direkt verlinkt mit der Flacher-Bauch-Methode. Man muss die Kuh eben melken, solange sie noch Bauch hat. Darum wird sie auch ausgesogen. Der gleiche Werbepartner hat sich auch auf der taufenden Partnerseite seiner Frau eingenistet. Wer ganz viele Taufessen hinter sich bringen muss, kann dort gleich mit einem Klick sein Bauchproblem lösen. Das nennt man Werbung an den Zielkunden.

Und ist der Bauch erst weg – SOMMERLOCH!


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Die Zeit läuft

Was ist bloss aus dem einstigen Flaggschiff der Unterhaltung geworden? Nein, nicht Wetten dass…? ist hier gemeint. Hier geht es um den einst grössten Laufblog Europas. Den Schuhtester der breiten Masse. Den neuen Stern am Bestseller-Himmel. Den Laufcamp-Absager der Nation. Da rühmte er sich einst mit einer “gefühlten” Million Leser, veröffentlichte monatlich seine Besucherzahlen und schrieb täglich bis zu 9 Artikel in Google-geschwängertem Deutsch, um die Suchmaschine gnädig zu stimmen… Und nun??? Funkstille. Leise läuft der grosse Künstler zur Hintertür hinaus. Rennen sind ihm plötzlich ein Gräuel. Schuhe verstauben ungetestet in seinem Schrank.

Hat er endlich all seine Weisheiten vom Stapel gelassen? Lässt er seine Million Leser im Regen stehen? Sind sie ihm so viel wert? Seine letzten, echten Artikel schrieb er im Oktober 2013. Podcasts gibt es schon lange keine mehr. Seither verweist er nur noch auf Magazine, die ihn zum Vorbild erheben. Er jubelt sein eigenes Buch zum Bestseller, dabei ist es in den Buchhandlungen schon längst in die hinteren Reihen durchgerutscht. Und nicht zu vergessen: Der rennende Willi ist nun selber für den Broterwerb zuständig. Das eigene Fitnessstudio muss Gewinn abwerfen. Da kann man nicht nebenbei noch tägliche Artikel schreiben. Wie hat er das eigentlich früher gemacht? Er ging in der Früh laufen, um für seine Familie Zeit zu haben. Zudem ging er früh schlafen. Wann blieb noch Zeit zum Schreiben?

Stelle frei

Hier lernt man durch Abschauen.

Die Zeit seiner Webseite ist längst abgelaufen. Wer sie nicht regelmässig mit Inhalt füllt (und damit meine ich echten Inhalt, keine abgeschriebenen Schuh-Pressetexte), verliert seine Million Leser schnell an wirklich lesenswerte Seiten. Also: Warum tut er sich das an? WERBUNG! Schaut man sich auf seiner Seite um, so findet man noch überall Werbelinks, die wohl erst noch ihr Ablaufdatum suchen. Ein teures Pulsmessgerät muss wohl erst noch amortisiert werden. Der Hasensaft will gut verdaut sein. Mit dem Amazon-Buch-Link winkt eine Verkaufsprovision. Warum soll man noch etwas ändern, wenn die Seite von alleine für ihn arbeitet.
Doch Vorsicht: Vielleicht hat der rennende Willi bald wieder mehr Zeit für werbetriefende Artikel. Er sucht sich für sein Fitnessstudio einen Trainer. Der sollte jedoch nicht zu gross sein, schliesslich handelt es sich nur um ein Mikrostudio. Na, in diesem Fall sollte er doch seinen “Freund” Haile um Mithilfe anfragen. Der wird sich sicherlich für seinen besten Freund engagieren.


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Bekannt aus der TV-Werbung

Buch schreiben war gestern, so war es natürlich nur eine Frage der Zeit, bis der rennende Willi eine neues Medium für sich entdecken würde. Ein grosses Versicherungsunternehmen hat den rennenden Willi (neben weiteren Protagonisten) vor seinen Werbekarren gespannt. Und ZACK – erhält er sofort einen Orden mehr. Neben “Bestseller” und “Das Vorbild” prangt nun deutlich lesbar “Bekannt aus der TV Werbung” auf seiner Webseite. Über den Bekanntheitsgrad lässt sich ja bekanntlich streiten. So hat eine Blitzumfrage auf Österreichs Strassen unter 10 zufällig ausgewählten Unbekannten auch ergeben: “Nöööö, den kenn ich nicht. Wie auch – der rennt ja im Dunkeln.”
TV-SpottAuch die werten Beobachter beim run42195-Forum spekulieren bereits wild in der Gegend herum, ob der rennende Willi für den Beitrag zahlt oder man sich ernsthafte Sorgen um den Versicherer machen muss. Möglich ist alles, doch es bleibt die Erkenntnis: Der Film ist doch echt gut geworden. Es lässt sich tatsächlich aus JEDEM etwas machen! Selbst einer, der mehrere Laufcamps nicht durchführt, seine Webseite mit Werbelinks vollstopft und sich immer wieder neben dem grössten Läufer aller Zeiten aufs Bild drängt -ja, sogar so einer kann werbeprächtig inszeniert werden. Nur – welche Zielgruppe will man mit dieser Person ansprechen? Vielleicht: Gegen solche Personen sollte man sich versichern! Oder: Wir nehmen alle auf! Es ist doch einfach schön, wenn man sich um den rennenden Willi kümmert. Schliesslich kümmert er sich schon länger um nichts mehr. Keine Artikel mehr auf seiner Webseite, keine Podcasts mehr, keine Rennen mehr. Für einen Läufer, der von sich behauptet den grössten Laufblog Europas zu führen und seine Methode als Bestseller verkaufen will, ist das reichlich wenig. Und so fällt beim Betrachten des Filmes eines enttäuschend auf: Der rennende Willi durfte nicht ein Mal seinen Künstlernamen oder seinen Bestseller erwähnen. Das erhöht den Bekanntheitsgrad ungemein.

Aufmerksame Leser der willi’schen Lobhudelei bleiben sofort bei diesem Satz hängen: “Vom Casting bis zum fertigen Spot erlebte ich eine imposante Zeit.” Ein Casting also! Hat sich der rennende Willi gar selbst bei der Versicherung beworben? Und wo war die Jury während des Castings?
Es ist wirklich faszinierend, wie sich der rennende Willi mit seinem schwammigen Leistungsausweis immer wieder ins Rampenlicht setzen kann. Noch erstaunlicher ist es, dass es immer wieder Leute gibt, die ihm eine Plattform geben ohne den Leistungsausweis zu hinterfragen. Aber: Mit dem Titel des Filmes ist flyingwilli vorbehaltlos einverstanden. Der ist knallhart recherchiert und gnadenlos treffend ausgewählt. Jeder denkt sich nämlich beim Betrachten des Filmes und seinem Hauptdarsteller sofort: Warum tu ich mir das an? Selten war eine Versicherung derart ehrlich!


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Unter Läufern

“Der grösste Laufblog Europas” verbreitet ja schon seit längerer Zeit nur noch “Best of”-Meldungen: Bestseller-Autor, Das Vorbild von Wunderwelt Wissen, mehr Vorbestellungen als Felix Baumgartner. Mit Inhalt füllt sich die Seite dadurch leider nicht. Und wie man ohne weitere Artikel zum grössten Laufblog Europas wird, ist mir gänzlich schleierhaft. Wie schon häufig erwähnt, ist auf der Seite des rennenden Willis zu viel angefangen, aber kaum etwas zu Ende diskutiert. Der unnötige Inhalt zwischen all den vielen Werbelinks soll wohl einfach möglichst schnell wieder vergessen werden. Relevant ist, was Einnahmen klickt.

AchSo war wohl auch die Geschichte gedacht, als sich ganz plötzlich ein anderer schreibender Läufer beim rennenden Willi meldete. Der rennende Achim, der seine Sehne bereits in seinem Namen trägt, rief den rennenden Willi zum Interview der Giganten auf. Tiefgreifende Fragen wollte er ihm stellen. Für den rennenden Willi natürlich ein Highlight seiner schreibenden Läuferkarriere. Er und der sehnige Achim im Interview vereint. Das ist wie David und Goliath, nur dass beide Protagonisten die Rollen wohl anders verteilt hätten.
Und während der rennende Willi nur Begriffe wie “unverwechselbar”, “Giganten” oder “eigene Methode erschaffen” hörte, ignorierte er den deutlich hinterfragenden Unterton völlig. Der sehnige Achim wollte wissen, was der rennende Willi mit seinen zahlreichen Groupies mache. Seine Methode sei nicht wirklich revolutionär. Wie er sich den Erfolg erkläre? Was er seinen Gegnern sage? Die wirklich spannenden Fragen wurden einmal mehr ausgeblendet. Viel wichtiger war es, den sehnigen Achim vor den eigenen Werbewagen zu spannen. Die Interviewanfrage war einen ganzen Artikel wert und wird auf der Übersichtsseite als Erfolgsmeldung gross angepriesen.

Nun kommen wir aber zum kleinen Haken an der ganzen Geschichte. Irgendwie hat der sehnige Achim wohl gerade noch den Absprung geschafft. Vielleicht hat er durch ein wenig Lesen “auf dem grössten Laufblog Europas” gerade noch gemerkt, welchem Frosch er da aufsitzt, den er niemals zum Prinzen küssen kann. Ein Interview mit dem rennenden Willi ist auf jeden Fall NIE erschienen. Und das hat der natürlich ganz vergessen zu erwähnen.


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Fehlinterpretationen

Da hat der rennende Willi seine “Million Leser” ganz schön lange im Stich gelassen. Über Monate erschien auf dem “grössten Laufblog Europas” nichts mehr. Anscheinend fliegen ihm die Laufprodukte nicht mehr so direkt zu, deren Pressemitteilungen er dann linkisch verwerten konnte. Die Themen seiner Podcasts sind ihm schon längst ausgegangen, seine permanenten Wortwiederholungen sind nicht mehr zu hören.

Und nun ein kurzes Comeback: In seinem neuesten Artikel schreibt er, dass sein Buch auch nach einem Jahr noch ein “aktueller Bestseller” sei. Begründung: Auf der Webseite der Verlagsgruppe erscheint sein Buch immer noch aufgelistet unter “Aktuelle Besteller”. Schön – und nun sehen wir uns das mal in Tat und Wahrheit an:

Beim gelieferten Bildausschnitt handelt es sich um ein verlagseigenes Werbefenster. Dort werden die Verlagswerke präsentiert, in einem Fenster mit ständig wechselnden Bildern. Wie dabei der Begriff Bestseller ausgelegt wird, hat flyingwilli hier schon erklärt. Dem rennenden Willi hat nun wohl der eigene, cookiegeschwängerte Computer einen ziemlich grossen Streich gespielt. Denn wer immer und immer wieder sein eigenes Werk in den Computer eintippt, der wird auch in allen Werbefenstern immer wieder sein eigenes Werk sehen (müssen) – je nach eigener Vorliebe.
Bei flyingwilli erscheint die “Laufbibel” nicht bei den Bestellern – Cookies sind nämlich intelligent. Die wissen genau, was es sich zu empfehlen lohnt.

Viel mehr würde uns interessieren: Wie sehen denn die Zahlen seines sogenannten Bestsellers aus? Da der rennende Willi sich ja immer gerne auf Amazon beruft, sehen wir uns die Zahlen einmal an. Dort sind sie nämlich abrufbar. Und zum Vergleich nehmen wir einen echten Besteller – den neuen Roman von Jonas Jonasson ” Die Analphabetin, die rechnen konnte”. Er wird unter aktuelle Bestseller der gleichen Verlagsgruppe angepriesen.

 

Bestseller-Zahlen

     Das Buch des rennenden Willis

Echter Bestseller - Jonasson

Bestseller von Jonasson

Wir notieren uns also die Besteller-Zahlen des Monats März im Verhältnis 25:1825!!! Ein schönes Ergebnis, das den rennenden Willi nicht interessieren wird. Er wird sich weiterhin am verlagseigenen Werbefenster erfreuen und täglich so lange davor warten, bis sein eigenes Bild darin erscheint.


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Übersinnliche Kräfte

Die Leser des rennenden Willis sind aufmerksam. Ihnen entgeht nichts. Spätestens nach dem zweiten Text, den sie auf seiner Webseite lesen, wissen sie auch, dass ihnen nichts entgeht, wenn sie sich das entgehen lassen. Nun gibt es beim rennenden Willi aber auch was zu hören. Natürlich  nicht seine No. 1 – Podcasts, die schon ewig nicht mehr produziert werden. Nein, er hat sein Bikers High einst musikalisch untermalt:
> Zum Bikers High

Auf Nachfrage wollte der rennende Willi nicht sagen, welchen Song er denn derart läufig interpretierte. Flyingwilli-Lesern kann man aber nichts vormachen. Sie achten auf jedes noch so kleine Detail. Und so erhielt flyingwilli eines Tages, nach intensiver Recherche, eine Email mit dem entsprechenden Link zum Original:
> Higher geht’s nicht!

Damit erklären sich auch die “österreichischen und europäischen Bestzeiten” (Zitat aus dem Fachblatt NÖN). Vergesst die Stromtherapie! Vergesst den Hasensaft! Vergesst Wundermessgeräte! Der rennende Willi erhält seine Energie von weiter oben. He can move the mountains! His God ist mighty to save! Gegen solch übersinnliche Kräfte kann man mit normalem Training nicht antreten. Halleluja!

Nicht dass flyingwilli jetzt falsch verstanden wird. Niemand hat etwas gegen Gläubiges, wenn es nicht ungläubig wirkt. Doch wer heimlich und krampfhaft seinen Glauben lebt, sollte sich auch öffentlich danach benehmen. Heisst es da nicht:
– Du sollst deine Nächsten nicht linken mit bezahlten Links!
Oder:
– Du sollst nicht falsch Zeugnis reden…
Solches Fehlverhalten lässt sich nicht einfach mit Hasensaft wegtrinken. Oder wie es Laufkater in ihrem Blog ganz treffend beschreibt: “Irgendwie kommt der Versuch, nicht arrogant zu sein, ziemlich arrogant rüber!”
Amen!


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Seriöser Journalismus

Lieber Michael Weller

Mit grossem Erstaunen las ich Ihren Bericht in den NÖN (Niederösterreichischen Nachrichten). Viele Fragen blieben am Ende unbeantwortet. Wurden Sie für den Artikel bezahlt? Haben Sie den Text nur abgeschrieben? Glauben Sie einfach alles, was man Ihnen so erzählt? Doch der Reihe nach:

ZeitungsberichtEs beginnt schon mit dem Untertitel des Artikels: “Der Ausnahmeläufer Willi Prokop lehrt in Wiener Neustadt seine Trainingsmethode.” Na, da wird sich das Franchise-Unternehmen, für das der rennende Willi gerade tätig ist, aber bedanken. Schon gleich nach der Eröffnung wird aus Bodystreet Willis Trainingsmethode? Dass sich der rennende Willi gerne an anderen Methoden orientiert, ist ja nichts Neues. Das Fitnessunternehmen wird sich aber sicherlich sehr freuen, wenn der rennende Willi seine Methode unter anderem Label verbreitet.
Weiter im Text: “Das Buch mit der Methode des rennenden Willis ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein Bestseller.” Da ist uns allen wohl etwas entgangen. Das Buch ist in keinem der Länder je in einer Bestsellerliste aufgetaucht. Oder könnte es sein, dass Sie die vierte Unterkategorie bei Amazon für die aktuelle Bestsellerliste halten? Das Buch wurde wohl vom Verlag als Bestseller gepusht, hat den tatsächlichen Status aber nie erreicht.
Es wird noch besser: “Heute gilt Willi Prokop als einer der schnellsten Läufer Österreichs, hält eine Halbmarathon-Zeit von 1:19 Stunden und lehrt zahllosen Laufbegeisterten seine Trainingsmethoden.” Ausser dem Punkt ist in diesem Satz ja schon beinahe alles falsch. Die Zeit ist zweifellos nicht schlecht, der Rekord in Österreich liegt allerdings bei 1:01 Stunden, es gibt zahlreiche schnellere Läufer in Österreich und die “zahllosen Laufbegeisterten” lernten die Methode wohl in all den abgesagten Laufcamps des rennenden Willis.

Im Zentrum steht noch das schöne Zitat des rennenden Willis: “Ich mache nichts Besonderes, aber ich mache es jeden Tag.” Das ist ja schön, beisst sich aber so ziemlich mit dem Slogan des Unternehmens “Warum ständig trainieren, wenn 20 Minuten locker reichen?”.  Alleine das wäre ja schon eine Frage wert gewesen, aber Herr Weller war wohl gerade nicht in Frage-Laune.

Lieber Michael Weller, es wäre wirklich schön, wenn Sie für Ihren nächsten Artikel auch ein wenig recherchieren würden. Denn vom seriösen Journalismus sind sie mindestens so weit entfernt, wie der rennende Willi vom schnellsten Läufer Österreichs!

> Link zum Zeitungsartikel

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